Coaching für Ärztinnen und Ärzte
und das ist manchmal das Einzige,
was den Klinikbetrieb stört.“
Seit über 40 Jahren arbeite ich mit Ärztinnen und Ärzten zusammen und habe dabei sehr unterschiedliche Lebens- und Berufsverläufe kennengelernt. Interdisziplinäre Zusammenarbeit stand für mich dabei immer im Mittelpunkt – sowohl im Teil-/Liaisondienst und in meiner konsiliarischen Tätigkeit in der Klinik als auch später in meiner selbstständigen Praxistätigkeit, unter anderem im Rahmen verschiedener Arbeitskreise.
Der Impuls, Coaching speziell für Ärzt:innen anzubieten, entstand aus zwei Erfahrungen:
Zum einen durch ein Poster auf dem Deutschen Schmerzkongress 2008 in Berlin mit dem Titel „Süchtige Ärzt:innen – ein tödliches Tabu“.
Zum anderen durch die seither immer deutlicher werdenden Hinweise auf ein erhöhtes Burnout- und Erschöpfungsrisiko im ärztlichen Beruf.
Worum es im Coaching gehen kann
(streng vertraulich)
Das Coaching richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die einen geschützten Raum suchen – jenseits von Funktion, Rolle und Bewertung. Es kann alle intra- und interpersonellen Themen betreffen, unter anderem:
- Privates und Berufliches – Erlebtes und Beobachtetes
- Belastende Situationen im klinischen Alltag
- Tiefenentspannung und Hypnose – einfach einmal abtauchen
- Zeitmanagement und Selbstorganisation
- Persönlichkeitsentwicklung und Umgang mit beruflichen Rollen
- Erschöpfung, Burnout oder beginnende Depression
- Powernapping und Selbsthypnose
- Probleme mit dem Nachwuchs – häufiger, als man denkt
- Unterstützende Gespräche – nicht jedes Anliegen braucht Therapie
Hier dürfen Sie einfach Mensch sein.
Sensible Themen – offen ansprechbar
Im Coaching ist auch Raum für Themen, über die im medizinischen Kontext oft geschwiegen wird, etwa:
- Posttraumatischer Belastungsstress
- Suchtprävention
- sexuelle Identität
- Scham- und Tabuthemen
- innere Konflikte zwischen Berufsethos und eigener Belastungsgrenze
Ziel ist nicht Pathologisierung, sondern ein produktiver, tragfähiger Umgang mit dem, was da ist.
Neurodivergenz im ärztlichen Kontext
Ein besonderer Schwerpunkt liegt – bei Bedarf – auf der Diagnostik von ADHS und Autismus bei Ärztinnen und Ärzten (#AutisticDocs). Gerade im medizinischen Umfeld bleiben neurodivergente Profile häufig lange unerkannt oder werden fehlinterpretiert, obwohl sie mit spezifischen Stärken und ebenso spezifischen Belastungen einhergehen.
