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...HypnoMentale Geburtsvorbereitung
... ein mentales Training
Ich sitze mit KollegInnen in der Klinik bei einer Fortbildung zusammen. Wir wissen, dass wir uns in den Räumen über dem Kreißsaal befinden. Nach kurzer Zeit ist das immer lauter werdende Stöhnen einer Frau zu vernehmen. Einer fragt schmunzelnd und doch sichtlich irritiert: „Und wir sind wirklich über dem Kreißsaal?“
Haben Sie schon einmal einer schwangeren Frau beim Gebären zugehört? Stöhnen. Stöhnen ist zu hören und manchmal auch schreien. Wenn man nicht wüsste, dass sie gebiert, könnte man meinen, eine gebärende Frau hätte den Orgasmus ihres Lebens. Doch das ist das wenigste, das Menschen bei einer Entbindung erwarten. Am Stöhnen und Schreien ist zu erkennen, in welcher Phase der Geburt sich die Frau befindet.
Psychologisch ist die Schmerztheorie aus verschiedenen Punkten nachzuvollziehen:
Seit Jahrhunderten wird Frauen suggeriert, dass eine Geburt schmerzhaft sei, eigene Mütter, Großmütter, Freundinnen etc. tragen ihr übriges zu diesem Mythos bei. Es hat sich schon längst etwas verselbständigt, das lange Zeit üblich war: Frauen während der Geburt vom Sündenfall vorzulesen bzw. zu erzählen, und dass sie aus Strafe unter Schmerzen ihre Kinder gebären sollen.
Meine Theorie, weil erlebte Erfahrung, ist: Die Geburt ist ein solch beeindruckendes Erleben, dass uns Frauen die eigenen Worte dafür fehlen.
Da Lust und Sexualität immer noch tabuisiert werden, wird lieber über Schmerzen gesprochen. Nicht auszudenken, wenn unsere Groß-/Mütter uns erzählt hätten, wie lustvoll die Geburten ihrer Kinder gewesen seien! Dabei ist inzwischen auch aus neurobiologischer Sicht bestätigt worden, dass das Lustzentrum eher auf einen intensiven Reiz reagiert als das Schmerzzentrum und erst die Bewertung des Reizes als Schmerz oder Wohlgefühl für eine stärkere und schwächere Stimulation des jeweiligen Zentrums sorgt!
Etwas anders drücken es Bremer Gynäkologen aus: „Ob generell Schmerzen zum Geburtserlebnis dazugehören oder nicht, ist eine ideologische Frage. ... Uns verwundert allgemein, dass das von vielen Frauen nach einer natürlichen Entbindung geschilderte große, fast rauschhafte Glücksgefühl durch die mit der Kraft des eigenen Körpers bewirkte Geburt eines Kindes eine so leise öffentliche Stimme hat..“
Hypnotische Geburtsvorbereitung als mentales Training...
...hat nachgewiesenermaßen, laut mehreren Studien, folgende Wirkungen:
...senkt die Kaiserschnittrate
...senkt den Gebrauch von Schmerzmitteln und Anästhetika
...senkt den sogenannten „Baby-Blues“, oder Wochenbettdepressionen
...fördert die Mutter-Kind-Beziehung
...steigert das Gefühl körperlicher Kompetenz, Stolz und Selbst-Vertrauen
...fördert nachweislich den Milchfluss
...fördert im hohen Maße die Entspannungsfähigkeit
...bewirkt üblicherweise eine 20 %ige Verkürzung der Eröffnungsphase
...führt zu einer geringeren Ermüdung bei der Geburt
...beeinträchtigt nicht die Uterusaktivität wie chemische Mittel
...die Gebärende kann aktiv mitarbeiten
Mein Wunsch ist es, Sie bei Ihrer Schwangerschaft und Geburt quasi als Ihr Coach mental zu begleiten und zu unterstützen. Mein Ziel ist es, mit Ihnen die Selbsthypnose so passgenau wie möglich zu gestalten.
Dazu biete ich folgende Möglichkeiten an:
HypnoMentale Geburtsvorbereitung im Einzelcoaching:
Das Einzelcoaching hat den Vorteil, dass Sie auch besondere Themen, die Sie belasten mit einbringen können und alles aussprechen können, was Ihnen durch den Kopf und durch den Bauch geht. Die Selbsthypnose kann individuell und passgenau gestaltet werden.
HypnoMentale Geburtsvorbereitung im Paarcoaching:
Das Paarcoaching hat den Vorteil, dass Ihr Partner/Ihre Partnerin aktiv während der Schwangerschaft und mit in den Geburtsvorgang integriert wird. Das stärkt die PartnerInnenschaft und fördert das Vertrauen in die eigene als auch in die andere Person. Ihr Partner/Ihre Partnerin kann Sie aktiv bei der Selbsthypnose unterstützen.
HypnoMentale Geburtsvorbereitung im Gruppencoaching:
Das Gruppencoaching hat den Vorteil, dass es preiswerter ist, eine klare Struktur und einen festgelegten Inhalt hat und Tranceerleben in der Gruppe eine verstärkende, unterstützende Wirkung hat. Es findet in den letzten 4 Schwangerschaftsmonaten einmal im Monat statt.
Sie können das Coaching auch frei kombinieren.
Es findet in jedem Fall ein Vorgespräch statt, damit wir uns kennenlernen können und wir über Besonderheiten und Vorerfahrungen sprechen können, dazu werde ich Ihnen einige Fragen stellen. Da diese Fragen naturgegeben intimerer Art sind, findet dieses Vorgespräch allein mit mir statt. Bitte bringen Sie Ihren Mutterpass mit.
Ein weiteres Ziel von mir ist es, Sie so optimal wie möglich zu begleiten. Um das zu erreichen, möchte ich das Coaching wissenschaftlich begleiten. Dazu werde ich Sie noch einmal im Vorgespräch fragen. Ihre Daten werden codiert und anonymisiert und sind für dritte nicht einsehbar.
Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und keine Voraussetzung für das Coaching!
Ich weise ausdrücklich darauf hin: Die HypnoMentale Geburtsvorbereitung schließt weder den üblichen Schwangerschaftsvorbereitungskurs bei einer Hebamme noch die Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrer Gynäkologin/Ihrem Gynäkologen aus. Sie wird als sinnvolle Ergänzung angeboten.
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